Die Technik des Obusses

Was ein Obus ist, hätten wir im Eingang, glaube ich, geklärt. Aber wie funktioniert so ein Teil? Es ist recht einfach!

Ein Obus wird elektrisch betrieben, also mit Strom. Diesen Strom, 600 Volt Gleichstrom, bekommt er aus der Oberleitung, welche in 4,50 m bis 5,00 m oberhalb der Fahrbahn verlegt ist. Durch die sogenannten Stromabnehmer (rot) geht dieser Strom, mittels Kabel (rot), in die Dachaufbauten (gelb). Dort wird die elektrische Energie verteilt. Ein Teil geht, transformiert auf eine niedrigere Spannung, in die Nebenverbraucher wie Licht, Heizung, Cockpit, usw., der andere Teil geht in den Drehstrom Fahrmotor (blau). Ein grosser Teil der Fahrzeugsteuerung, wo z.B. der Computer der zum Fahren, Bremsen usw.. verantwortlich, befindet sich in einem grossen Kasten direkt hinter dem Fahrer (dunkelrot)

Wenn mal kein Strom, bzw. keine Oberleitung, vorhanden sollte, kommt der Strom aus dem Hilfsaggregat (grün). Dieses Hilfsaggregat ist ein Dieselmotor, leistet 90 KW und ist mit einem Generator, funktioniert wie ein Dynamo, verbunden. Dieser Generator liefert dann ersatzweise den Strom zum Fahren und den für die Nebenverbraucher. Im Heck des Fahrzeugs befindet sich ferner noch ein Schraubenluftkompressor der für den nötigen Luftdruck für Federung (orange) und die Bremsen sorgt.

Übersicht

Blockschaltbild

Fotos (2): Vossloh/Kiepe

<<<  zurück zu Technikübersicht